Vision Day 2026: Ein Blick auf die interaktiv‑Historie und in die Zukunft

Am 11. März 2026 lud Geschäftsführer Bastian Schlierkamp den interaktiv‑Campus zu einem besonderen Ereignis ein: dem Vision Day. Der Tag führte die Campus-Mitarbeitenden, neue Teammitglieder und langjährige Wegbegleitende durch die gesamte Entstehungsgeschichte von interaktiv – von den Wurzeln im Jahr 1998 bis zur heutigen Unternehmensgruppe mit über 750 Mitarbeitenden. Der Rückblick zeigte nicht nur historische Meilensteine, sondern auch die Werte, Haltungen und Entscheidungen, die interaktiv zu einem großen Bildungsträger wachsen ließen. So erlebten alle Teilnehmenden acht prägende Stationen, die den Weg des Trägers bis heute formen.

1. Station: interaktiv-Campus – Die Gründung von interaktiv e.V.

Der Tag begann mit einem Blick zurück ins Jahr 1998. Andreas „Andi“ Stache führte eindrucksvoll in die Phase ein, in der sich Freundinnen und Freunde zusammenschlossen, um Verantwortung zu übernehmen und Kindern neue Perspektiven zu eröffnen.

Die Gründung von interaktiv e.V. beruhte nicht auf vorhandenen Strukturen, sondern auf Werten, Haltung und Freundschaft – einer Basis, die das Unternehmen bis heute prägt.

2. Station: Das Wohnzimmer – Ursprung von Identität & Logo

Nur wenige Meter weiter ging es zurück an den Ort, an dem interaktiv seine ersten Formen annahm: das Wohnzimmer der Familie Schlierkamp.

Hier entstand:

  • das erste interaktiv‑Logo
  • der ursprüngliche Slogan
  • die Idee einer Kombination aus Schule, Sport und Freizeit

Besonders deutlich wurde der Einfluss von Kunstlehrerin Elke Schlierkamp, die maßgeblich zur visuellen Identität beitrug. Dieses Wohnzimmer war das erste Büro – und der Ursprung einer einzigartigen Kultur.

3. Station: Martin-Luther-King-Schule Ganztag als Fundament für nachhaltige Strukturen

Der nächste Halt war an der Martin-Luther-King-Schule in Velbert, eine der ersten Schulen, die interaktiv bis heute begleiten darf. Nicht zuletzt, da interaktiv mit dem Ganztagsförderprogramm in NRW im Jahr 2003 zum ersten Mal verlässliche Rahmenbedingungen und stabile Einnahmestrukturen erhielt. Bei ihrem Besuch erfuhren die Campus-Mitarbeitendem bewegende Geschichten durch Fachbereichsleitung Gilbert Sunico, der selbst lange Zeit Stadortleitung an der Schule war. Auch die aktuelle stellvertretende Standortleitung Lukas Haustein sowie die Kommissarische Schulleitung/Konrektorin Roswitha Kamp gaben Einblicke in ihre Arbeit.

Der Besuch der Martin-Luther-King-Schule in Velbert machte besonders deutlich:

  • Ganztag ermöglicht echte Teilhabe
  • Kinder ohne häusliche Unterstützung profitieren enorm
  • Projekte, Hausaufgabenbegleitung und Nachhilfe schaffen Bildungszugänge

Ein zentraler Schritt hin zu Professionalität und gesellschaftlicher Wirkung.

4. Station: Wilhelm‑Busch‑Schule HöselEinstieg in Grundschulen & Aufbau echter Arbeitsverhältnisse

Der Schritt in Grundschulen markierte 2006 den Beginn stabiler Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Wilhelm‑Busch‑Schule Hösel, welche interaktiv ab dem Jahr 2007 begleitete, wurde dabei zum historischen Wendepunkt.

Hier teilte Michaela Schlierkamp eindrücklich, wie aus improvisierten Strukturen professionelle Standards entstanden und ein Modell für viele spätere Standorte wurde. Janine Strelow, Standortleitung an der WBS-Hösel, verdeutlichte die heutige Realität: hohe Verantwortung, strukturelle Herausforderungen unsere Haltung: „Wir machen das Beste aus dem, was da ist – für die Kinder.“

Mit der Handball‑Begeisterung nach der WM 2007 entstand zudem der Club interaktiv . Handball, welcher nach vier Aufstiegen in Folge später bis in die 3. Bundesliga aufstieg.

5. Stationen: Der Kompass, erste Büros & der Beginn des Backoffice

Mit dem Bildungsinstitut Der Kompass bauten Bastian und Michaela Schlierkamp ab 2008 erstmals gezielte Förderangebote auf – von Kleingruppen-Nachhilfe bis zur 1‑zu‑1‑Förderung.

Es folgten das erste Büro in Langenfeld in 2009 sowie das zweite Büro in Ratingen-Hösel im Jahr 2010.

Parallel entstand ab 2012 das Backoffice:

  • zunächst zwei Stunden pro Tag
  • Personalplanung, Abrechnungen und Kommunikation
  • Startpunkt für einen professionell organisierten Betrieb

Wachsende Teams und Aufgaben führten 2016 zu einem erneuten Umzug nach Ratingen‑Breitscheid. Im selben Jahr ging die Organisation einen entscheidenden Schritt: die Gründung der gemeinnützigen interaktiv gGmbH.
Sie ermöglichte:

  • klare Haftungsregelungen
  • Stabilität für den Vorstand des e.V.
  • einen strukturierten organisatorischen Rahmen
  • professionelles Wachstum

6. Station: Wohngruppe in Velbert – Die Entwicklung der Jugendhilfe

Mit der Gründung einer eigenen Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe wurde interaktiv mit der interaktiv Jugendhilfe GmbH und späteren interaktiv . Perspektiven GmbH multiprofessionell. Ein Rückblick auf die erreichten Meilensteine im Bereich Soziales beim Besuch der internationalen Wohngruppe in Velbert machte folgende Highlights deutlich:

  • Aufbau ambulanter und später stationärer Angebote
  • Gründung der Wohngruppe in Velbert
  • wachsende Fachlichkeit und 24/7‑Verantwortung
  • steigenden Raumbedarf, der 2020 zum Umzug nach Heiligenhaus führte

7. Station: Inspiration im SOS‑Kinderdorf Düsseldorf

Der Besuch im SOS‑Kinderdorf Düsseldorf verdeutlichte neue Perspektiven. Der Vortrag von Herbert Stauber, geprägt von einer beeindruckenden persönlichen Lebensgeschichte, zeigte:

  • wie zentralisierte Strukturen funktionieren können
  • welche Synergien entstehen, wenn Angebote an einem Ort gebündelt sind
  • welche strategischen Entwicklungsmöglichkeiten sich für interaktiv ableiten lassen

Diese Station bot wertvolle Impulse für langfristige Wachstumsstrategien.

8. Station: Zurück am Campus – Visionen, Austausch & gemeinsamer Ausklang

Zum Abschluss versammelte sich das Team im Campus – dieser prägt die Jahre von interaktiv seit dem Jahr 2021.
Mit dem Standort im CalorClassic in der Bahnstraße 45 in Ratingen eröffnete sich ein neues Kapitel der Organisations- und Unternehmenskultur und wurde ein Ort für:

  • moderne Arbeitswelten
  • eine gelebte Willkommenskultur
  • Veranstaltungen, Sommerfeste und Workshops
  • die interaktiv . Akademie als interne Fortbildungsplattform

Bei Pizza, Getränken und offenen Gesprächen endete hier der interaktiv-Vision Day 2026.
Persönliche Geschichten, Visionen und erste Ideen machten deutlich:
interaktiv wächst nicht nur durch Erfolge, sondern auch durch Herausforderungen.

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